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DER

VEREIN

Zu einem der am längsten durchgehend bestehenden Vereine in Werningshausen zählt zweifelsohne der Angelverein.
1949, im Gründungsjahr der ehemaligen DDR fanden sich einige Interessenten mit den Straußfurter Anglern zusammen,
um die Angelfischerei an sich und deren Organisation gemeinsam in die Hand zu nehmen. Alles war Neuland.
Noch bestehende private Fischereirechte gingen in Volkseigentum über und es galt, Hege und Pflege der uns
überantworteten Gewässer neu zu ordnen, was mit den uns zur Verfügung stehenden bescheidenen Mitteln zur damaligen Zeit bestimmt nicht einfach gewesen ist.

Mitte der 50er Jahre war es unvermeidlich, dass sich aus dieser bestehenden, noch recht jungen Interessengemeinschaft,
der Angelverein Werningshausen, bestehend im DAV (Deutscher Anglerverband) heraus kristallisierte.
Die Gramme und der Wilde Graben in seinen damaligen noch stark mäandrierenden Flussverläufen waren die uns
über Pflegevereinbarungen überantworteten Gewässer. Später kamen noch die Kiesgrube „Hoher Anger“ und der
Wasserspeicher „Gänserieth“ hinzu. Diese entstanden größtenteils durch Eigenleistung der Vereinsmitglieder.
Im Casting, für den Laien als Trockenangeln bzw. Turnierangelsport erklärt, war vor allem unsere,
auch noch in den 80er Jahren bestehende Jugendgruppe auf Kreis- und Bezirksebene sehr erfolgreich.

Doch auch an unserem Verein ging die Wendezeit nicht spurlos vorüber.
Zählten wir 1987 noch stolze 129 Mitglieder, sank die Zahl der organisierten Petrijünger 1990/91 auf unter 30 ab.
Eine sehr ungewisse und unsichere Zeit für einen Verein, der sich in möglichst kurzer Zeit neu organisieren,
formieren und nicht zuletzt auch finanzieren musste.

Ja, und so schließt sich der Kreis. Volkseigentum ging wieder in Privateigentum über und es galt Pachtverträge für die Fischereigewässer
abzuschließen, wobei der schwierigste Punkt die Pachtzinsfindung war. Dies war jedoch nur mit juristisch selbständigen Vereinen möglich.
Als erster Verein Werningshausens nach der Wende gelangten die „Gramme-Unstrut Sportfischer Werningshausen e.V.“ nach vielen Behördengängen
zur Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Sömmerda. Heute bewirtschaften wir eine Fischereigewässerfläche von 209 ha mit fast 60 Vereinsmitgliedern. Darin sind stehende sowie auch Fließgewässerstrecken
enthalten. Seit 1996 ist das einmal jährlich stattfindende Fischereifest an der Kiesgrube „Hoher Anger“ zu einer festen Größe des kulturellen
Lebens für unsere und auch die umliegenden Gemeinden geworden.
Auf dem durch unsere Vereinsmitglieder gepflegten Gelände der Kiesgrube, und nicht nur dort verweilen auch sonst gern Bürger
aus Nah und Fern nicht nur zum Angeln, sondern auch zur Erholung in ruhiger und schöner Umgebung.
Doch dieses kommt nicht von allein. Seit der Anpachtung 1994 haben wir das in zahlreichen Arbeitseinsätzen,
die wir übers Jahr regelmäßig in einer gewissen Geselligkeit und doch stark leistungsorientiert durchführen, für jedermann
sichtbar unter Beweis gestellt.

So konnten wir im Mai 2004 unser 50-jähriges Vereinsjubiläum in würdigem Rahmen feiern. Zu Gast war u.a. der Geschäftsführer
unseres Dachverbandes Herr Pleikies.

Ungeachtet dessen machte sich im Vorfeld zu diesem Ereignis in den Mitgliederversammlungen der Tenor breit,
dem Gewässerverbund des LAVT beizutreten.

Die Gunst der Stunde wurde genutzt, diesen Wunsch an den Vertreter des LAVT heranzutragen.
Ja, und seit 2005 ist es soweit. Wir sind Mitglied im Gewässerverbund des LAVT und haben es nie bereut.
Wissen wir doch in dieser Gemeinschaft um starke Partner an unsere Seite. Wir haben seit dem permanent Nachfrage auf Vereinsmitgliedschaft.

Doch was uns ganz besonders freut. Seit dem ist die Nachfrage bei unserer Jugend zur Vereinsmitgliedschaft stark gestiegen.
Die Zukunft unseres Vereines ist damit gesichert und darauf sind wir besonders stolz.

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